wandermöbel
wandermöbel sind temporäre skulpturale Installationen und Interventionen im öffentlichen Raum: ortsspezifisch, mobil und unterwegs. Es werden vorhandene Potenziale vor Ort genutzt und künstlerisch erweitert. Dadurch eröffnen sich neue Begegnungs- und Gesprächsräume.
Die wanderwände in der Siegener City.
Die wanderwände im Rahmen einer pädagogischen Tagung der Uni Siegen als performative Installation.
Video: H. Meyer
Im Kontext der wandermöbel hat Alexandra Joy-Jaeckel mobile Sitzkissen designt und gefertigt. Die leichten Kissen sind unterwegs jederzeit flexibel einsetzbar, sei es, um Kunst zu betrachten, zu zeichnen oder einen talk zu haben. 💭
Fotos: Alexandra Joy-Jaeckel
Fotos + Video: Alexandrea-Joy Jaeckel, Charlotte Figulla, Lea Segieth
In temporären wanderbank-Besetzungen taucht das wandermöbel seither in nomadischen Situationen auf und eröffnet Gelegenheitsräume. Durch kleine Reparaturen von bereits Bestehendem werden vorhandene Potenziale vor Ort genutzt. Scheinbar Beiläufiges erhält neue Aufmerksamkeit.
Rundgang 2023
Rundgang 2024
Rundgang 2025
Beim Rundgang 2023 des Faches Kunst der Universität Siegen wurde zum ersten Mal das wandermöbel realisiert. Im partizipativen Prozess der situativen Raumbesetzung entstand eine temporäre skulpturale Form, die zum Verweilen einludt und den öffentlichen Raum als einen gestaltbaren Ort für Gemeinschaft erfahrbar werden ließ.
Rosa Nomaden
Im Januar 2026 erschien eine kleine Publikation Rosa Nomadn, die sich in 4 Leporellos: wanderkissen, wanderbänke, wanderausstellung und wanderwände aufteilt.
wandermöbel sind temporäre, skulpturale Installationen und Interventionen im öffentlichen Raum: ortsspezifisch, mobil und unterwegs. Dadurch eröffnen sich neue Begegnungs- und Gesprächsräume.
Die leichten, rosa wanderkissen sind unterwegs jederzeit flexibel einsetzbar: sei es, um Kunst zu betrachten, zu zeichnen oder ein Gespräch zu führen.
Die wanderbänke aus Stahl und Holz sind ebenfalls transportabel und bieten flexible Sitzgelegenheiten im Innen- und Außenraum. Die temporären wanderbank-Besetzungen tauchen in nomadischen Situationen auf und eröffnen Gelegenheitsräume. Durch kleine Reparaturen von bereits Bestehendem werden vorhandene Potenziale vor Ort genutzt. Scheinbar Beiläufiges erhält neue Aufmerksamkeit.
Beim Rundgang 2023 des Institutes für Kunst wurde zum ersten Mal eine wanderausstellung realisiert. Im partizipativen Prozess der situativen Raumbesetzung entstand eine temporäre, skulpturale Form, die zum Verweilen einlud und den öffentlichen Raum als einen gestaltbaren Ort für Gemeinschaft erfahrbar werden ließ. Seitdem entstehen regelmäßig wanderausstellungen, sei es bei Jahresausstellungen, in unserem wanderspace Showroom im Zentrum der Stadt oder unterwegs, wie z.B. auf einer Exkursion des Lehrbereichs nach Italien mit Beteilung am transdisziplinären KulturfestivalLanaLive im Jahr 2025.
Eine weitere Variante der wandermöbel sind wanderwände, die im Sommer 2025 im Rahmen der Arbeitstagung der DGfE-AG Inklusionsforschung zum Thema „Inklusion und Exklusion an Orten des pädagogischen Handelns“ in Siegen entwickelt wurden. Die mobilen Wände auf Rollen sind im Innen- und Außenraum einsetzbar und ermöglichen variable Raumsituationen; während der Tagung wurden sie performativ genutzt.
Die wandermöbel gehen maßgeblich auf den Entwurf und die Umsetzung von Alexandra-Joy Jaeckel zurück. Auch in den kommenden Jahren werden sie als rosafarbene Nomaden im Rahmen des wanderspace durch die Welt reisen.
Die kleine Publikation kann gerne bei Interesse zugesendet (Kontakt: info@wanderspace.de ) oder als PDF heruntergeladen werden.